Die Anfänge

Stankonzert Eglfing 1952

Das Gasthaus Gattinger in Weilheim. Ein Ort, an dem man sich zum Stammtisch traf, das ein oder andere Bier zischte oder sich einfach zum Kartenspielen einfand. An jenem 19.Oktober im Jahre 1952 aber herrschte kein gewöhnlicher Gaststättenbetrieb. Max Kriesmair sen. hatte eingeladen. Die Vertreter der Stadtkapelle Weilheim, der Kapelle "Glück Auf" Penzberg und der Knappschafts- und Trachtenkapelle Peiting eilten in die Gaststätte Gattinger. Auch Vertreter der Musikkapellen aus Benediktbeuren, Huglfing, Pähl, Wessobrunn und Uffing waren geladen. Durch sie alle wurde der 19. Oktober 1952 zu einem historischen Tag: Der Bezirksmusikverband Oberland e.V. wurde gegründet.

Das Konstrukt war nun auf der Welt. Nun brauchte es noch jemanden, der die Geschicke des Frischlings verantwortungsvoll leiten konnte: Max Kriesmair sen., der Initiator, erklärte sich bereit, die Aufgabe zu übernehmen. Einstimmig wurde er denn auch zum ersten Bezirksvorsitzenden gewählt. Jetzt fehlte nur noch einer: ein Bezirksdirigent. Schnell fanden die Vertreter der Musikkapellen des Oberlandes auch hier eine Lösung. Leonhard Biehler, der Leiter der Musikkapelle "Glück Auf" wurde dafür gewählt.

Max Kriesmair sen. und Leonhard Biehler kümmerten sich also fortan um das Bestehen und die Entwicklung des Bezirksmusikverbandes Oberland. Vor allem Kriesmair sen. machte den Verein zu seiner Lebensaufgabe. Er wachte von diesem 19. Oktober 1952 über die Erfüllung der Ziele, die sich der Bezirksmusikverband auf die Fahnen geschrieben hatte: Erhaltung und Förderung der Volksbildung, des Brauchtums und der Blasmusikkultur. Die Abhaltung von Schulungskursen für Dirigenten und Musiker sowie Bezirksmusikfesten, Förderung der Jugendausbildung, Verbesserung des Niveaus und Gewinnung von neuen Mitgliedskapellen, sowie die Gründung einer Bezirkskapelle. Schließlich umfasste die Zielsetzung auch die Kontaktpflege zu Kapellen im In- und Ausland.

 

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